Biographien

Merit Eichhorn

Merit Eichhorn, 1978 in Chemnitz geboren. Nach einem Kirchenmusikstudium an der Hochschule für Kirchenmusik Dresden studierte sie am Centre d‘Etudes Supérieures Musique et Danse (CESMD) in Toulouse in den Orgel- und Cembaloklassen von Michel Bouvard,Jan Willem Jansen und Yasuko Uyama. Sie schloss ihr Studium mit dem Konzertexamen Orgel „Premier prix à l‘unanimité“ ab.

Sie erweiterte ihre Ausbildung durch ein Alte-Musik-Studium an der Schola Cantorum Basiliensis bei Jesper Christensen (Cembalo, Generalbass, Aufführungspraxis), Jean-Claude Zehnder und Andrea Marcon (Orgel) sowie Rudolf Lutz (Improvisation).

Als Solistin und Kammermusikerin konzertiert sie in Europa (Deutschland, Frankreich, Schweiz, Österreich...) in Zusammenarbeit mit verschiedenen Orchestern, Chören und Ensembles.

Merit Eichhorn gewann Preise bei mehreren bedeutenden internationalen Orgelwettbewerben wie dem Silbermann-Orgelwettbewerb in Freiberg (zweiter Preis), dem Buxtehude-Orgelwettbewerb in Lübeck (dritter Preis) sowie dem Concours International d‘Orgue de la Ville de Lyon (dritter Preis).

Von 2003 bis 2009 hatte sie einen Lehrauftrag für Orgel an der Hochschule für Kirchenmusik Dresden inne. Seit 2009 ist sie Senior Lecturer für Cembalokorrepetition, Generalbass und Cembalo an der Kunstuniversität Graz.

Sie ist Organistin der Augustinerkirche in Zürich City.
TT

Frédéric Champion

Frédéric Champion, geboren 1976 in Lyon, absolvierte seine musikalischen Studien am Conservatoire National de Région in Lyon in der Orgelklasse von Louis Robilliard, am Conservatoire National Supérieur de Musique in Paris bei Michel Bouvard, sowie am Centre d'Etudes Supérieures de Musique in Toulouse bei Jan Willem Jansen (Cembalo und Orgel). Weiterführende Studien auf dem Hammerklavier bei Yasuko Uyama am Conservatoire National der Région in Toulouse sowie bei Edoardo Torbianelli und Rudolf Lutz (Improvisation) an der Schola Cantorum Basiliensis runden seine Ausbildung ab.

Zahlreiche Auszeichnungen bei international renommierten Orgelwettbewerben dokumentieren seine künstlerische Tätigkeit :  1. Preis beim Wettbewerb Musashino in Tokio, Bachpreisträger beim Bachwettberwerb Leipzig (2004), 1. Preis beim Silbermannwettbewerb in Freiberg (2001), 2. Preis beim Kammermusikwettbewerb FNAPEC in Paris (Orgel und Perkussion), beim Internationalen Orgelwettbewerb in Luzern (2002) und bei "Musica Antiqua" in Brugge (2000), sowie Gewinner beim Darasse-Orgelwettbewerb in Toulouse (1998).

Im Oktober 2008 wurde Frédéric Champion 1. Preisträger sowie Gewinner des Publikumspreises des Internationalen Orgelwettbewerbes in Montreal (CIOC), Kanada.

Als äusserst vielfältiger Musiker erstreckt sich sein Repertoire von der Renaissance bis zur zeitgenössischen Musik und Uraufführungen. Sein besonderes Interesse gilt daneben der Transkription von Orchesterwerken und der Improvisation.

Konzertverpflichtungen als Solist sowie mit Ensembles, Chören und Orchestern führten ihn in viele Länder Europas, nach Nordamerika und Asien. Radioaufnahmen entstanden u.a. für Radio Canada, Radio France, den ORF und den Bayrischen Rundfunk. Seine 2009 erschienene CD "Musique française pour Orgue" mit Werken u.a. von Widor, Saint-Saëns, Duruflé und Florentz, produziert vom kanadischen Label ATMA Classics, wurde von der internationalen Kritik begeistert aufgenommen: "Champion is one of the finest young organists you'll ever hear!" Choir and Organ, GB